An meinen geliebten Menschen...

Ich stand an Deinem Bett letzte Nacht, 
ich kam, um einen verstohlenen Blick auf Dich zu werfen.
Ich konnte sehen, dass Du geweint hast, 
es fiel Dir schwer zu schlafen.
Ich winselte leise, als Du Dir eine Träne weg gewischt hast.
“Ich bin es, ich habe Dich nicht verlassen, 
mir geht es gut, ich bin okay, ich bin hier.”

Ich war Dir beim Frühstück nahe, ich sah, wie Du den Tee eingeschüttet hast. Du hast an die vielen Male gedacht, als Deine Hände zu mir nach unten gegriffen haben.

Ich war heute mit Dir einkaufen, Deine Arme waren ermüdet. Ich sehnte mich danach, Deine Pakete zu tragen, ich wünschte,
ich könnte mehr tun.

Ich war heute mit Dir an meinem Grab, Du pflegst es mit solcher Sorgfalt. Ich versichere Dir, dass ich dort nicht liege.

Ich ging mit Dir auf unser Haus zu, und als Du nach dem Schlüssel getastet hast, legte ich sanft meine Pfote auf Dich, ich lächelte und sagte: “Ich bin es.”  

Du sahst sehr erschöpft aus und sankst auf einen Stuhl. Ich versuchte so sehr, Dich wissen zu lassen, dass ich dort gestanden habe. 

Es ist mir möglich, Dir jeden Tag so nahe zu sein,
um Dir mit Gewissheit zu sagen: “Ich bin niemals gegangen.”
Du saßt dort sehr ruhig, dann lächeltest Du, ich denke, 
Du wusstest es…
In der Stille dieses Abends, war ich sehr nah bei Dir. Der Tag ist vorüber… ich lächle und schaue Deinem Gähnen zu und sage:
“Gute Nacht, Gott segne Dich, ich werde Dich morgen früh sehen.”

Und wenn für Dich die Zeit kommt, 
über die Regenbogenbrücke zu gehen, 
werde ich zur anderen Seite stürmen, um Dich zu begrüßen,
und wir werden Seite an Seite zusammen stehen.
Es gibt so viele Dinge, die ich Dir zeigen muss,
dort gibt es für Dich so viel zu sehen.
Sei geduldig, lebe Dein Leben zu Ende… 
dann komm Heim, um bei mir zu sein!

Dein geliebter Hund